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BruchstelleStadt

Risse im Beton. Licht dazwischen.

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Zu nah, zu hell

Die Band

Bruchstelle Stadt

Sie brauchten den Lärm der Stadt als Treibstoff, aber die Stille am See, um nicht kaputtzugehen. Zwei Männer, die dachten, ihre besten Songs längst verpasst zu haben, und ein zu junger Drummer mit zu vielen Ideen im Kopf.

Nebel liegt über dem Wasser, ein Lagerfeuer knackt, eine alte Bluetooth-Box rauscht mehr, als sie spielt. Jannis zupft eine verlorene Akkordfolge in die feuchte Luft, und Tile steigt ein, als hätte er den Bass schon den ganzen Weg aus der Stadt in sich getragen. Token bleibt auf dem schmalen Weg stehen. Er hört zu, legt kommentarlos sein Telefon daneben und schiebt einen kühlen, programmierten Beat unter die warmen Saiten.

In dieser Sekunde verdampft jedes Alter aus der Gleichung – übrig bleiben drei Linien, die sich zu einem einzigen, treibenden Puls verflechten.

Seit dieser Nacht ist der Ort für sie keine bloße Flucht mehr, sondern der Ausgangspunkt von Bruchstelle Stadt.

Drei Stimmen.
Ein Riss.

Bruchstelle Stadt entsteht dort, wo Beton auf Gefühl trifft. Drei Figuren, gezeichnet von der Stadt und ihren Schatten – zwischen Schlaflosigkeit und dem ersten Kaffee, zwischen dem Aufgeben und dem Weitergehen. Die Musik ist rau, ehrlich und manchmal leise genug, um das Licht zwischen den Rissen zu hören.

Jeder Song ist ein Versuch. Jeder Ton ein Schritt. Nicht immer vorwärts – aber immer in Bewegung.
Jannis

Jannis

Gitarre & Gesang

Tile

Tile

Bass

Token

Token

Schlagzeug

Zu nah, zu hell

Zu nah, zu hell - Cover

Track 01

Zu nah, zu hell

Bruchstelle Stadt · 2026

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Strophe 1 Der Tag fällt grell durch meine Scheiben,
zu früh, zu laut, zu klar.
Ich steh daneben, such den Anfang,
der keiner war.
Strophe 2 Die Straßen glänzen ohne Grund,
zu viele Augen seh'n mich an.
Ich lächle kurz, als wär's genug,
und fang von vorne an.
Refrain Manchmal nicht zu ertragen,
dieses Licht, das alles zeigt.
Doch manchmal – so wunderbar,
wenn's kurz durchs Innere steigt.
Bridge Ein Hauch von Stille zwischen zwei
Verabredungen mit dem Tag.
Ich halt die Luft – zu wahr,
zu nah, zu hell, zu stark.
Strophe 3 Der Abend ruft schon aus der Ferne,
die Schatten werden weich.
Ich zähl die Stunden rückwärts leise,
und finde mich vielleicht.
Outro Schlaf. Wach.
Schlaaaf. Waaach.
Schlaf, wach.
Schaaaahaaaaaaf.
Wach. Wach. Wach.
Aufstehn und gehn.

Skizzen aus der Stadt

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soll@bruchstellestadt.de